Im Internationalen Keramikmuseum: 50 x "Zu Gast in Weiden"
Veranstaltung im Zweigmuseumn - 12. Dezember 2004

Zum Jubiläum kam die Direktorin selbst: Am 3. Advent präsentierte Dr. Sylvia Schoske (links, mit Tochter Cora rechts) gemeinsam mit der örtlichen Museumsleiterin Stefanie Dietz, M.A., das neue Gastobjekt. 1991 hatte man mit dieser gemeinsamen Veranstaltungsreihe begonnen, und seitdem waren jährlich 3-4 Originale aus dem Stammhaus in München ins Zweigmuseum nach Weiden gereist und in einer kleinen Matinee am Sonntagmorgen vorgestellt worden.

 

(Foto: A. Ziegler)

Zu diesem Anlaß wurde auch der Entwurf für ein Plakat vorgestellt, daß diese Veranstaltungsreihe dokumentiert und zu lebhaftem Austausch unter den Gästen dieser Präsentation führte. Passend zur Jahreszeit handelt es sich bei dem jüngsten Gastobjekt um die Büste eines Kindgottes aus Bronze, die Anlaß bot, mit der altägyptischen Geburtslegende den Vorläufer der christlichen Weihnachtsgeschichte vorzustellen. Bis April wird die Figur nun in Weiden zu sehen sein, dann wird die Reihe mit einem neuen Stück fortgeführt werden.





Spektakuläres Gastobjek im Zweigmuseum Ichenhausen: Goldenes Hochzeitsgeschenk von Ramses dem Großen - 30. November 2004

Seit Dienstag, den 30. November, ist in der Ägypten-Ausstellung ein weiteres hochinteressantes Objekt aus den Beständen des Ägyptischen Museums in München zu sehen: Zwei Fragmente eines Goldbechers, die den Namen Ramses’ II. einmal in ägyptischer und einmal in hethitischer Schrift und Sprache tragen. Damit ist der Becher eine sogenannte Bilingue, das einzige bis heute bekannte Objekt dieser Art überhaupt.


Die beiden Goldbleche sind zu einem Becher zu rekonstruieren und damit der einzig erhaltene Teil jener Geschenke, die Ramses II. an den Königshof von Chatti sandte, als er in seinem 34. Regierungsjahr (um 1240 v.Chr) eine hethitische Prinzessin ehelichte. Die diplomatische Korrespondenz führt entsprechende Objekte in den Geschenklisten auf.

Die „Schlacht von Kadesch“, in der sich 1275 v. Chr. der junge Ramses und der Hethiterkönig gegenübergestanden waren, hatte letztendlich eine Wende in der bis dahin sehr aggressiven ägyptischen Außenpolitik herbeigeführt. Die Friedensverhandlungen gipfelten schließlich im ersten schriftlich fixierten (und erhaltenen) Friedensvertrag zweier Staaten, Ägypten und dem Hethiter-Reich. Besiegelt wurden die vertraglichen Vereinbarungen durch die Heirat des ägyptischen Pharao mit einer hethitischen Prinzessin.

Schon im vergangenen Frühjahr war ein spektakuläres Gastobjekt nach Ichenhausen gekommen: Damals hatte das Ägyptische Museum Berlin einen Papyrus mit der einzigen überlieferten Unterschrift der Königin Kleopatra als zusätzlichen Glanzpunkt in die Ägypten-Ausstellung im Schulmuseum geschickt. Passend zum Thema „Schrift und Sprache“ kommt nun ein Ensemble, das von einmaliger wissenschaftlicher Bedeutung ist, Zeugnis eines weltpolitischen Ereignisses und gleichzeitig wegen seines Materials Gold überaus attraktiv für die Besucher.

Mehr als 25 000 Besucher haben bislang die Ägypten-Ausstellung im Schulmuseum gesehen, die noch bis zum 6. Februar 2005 in Ichenhausen bleiben wird - der unwiderruflich letzte Ausstellungstag. Eine weitere Verlängerung ist nicht möglich, da die Ausstellung anschließend nach Berlin weitergeht, wo sie bereits am 3. März im Kulturforum eröffnet werden wird.

(Foto: Holger Schulten)


Dazu erschien am 1.12.2004 ein Bericht in der Günzburger Zeitung, Nr. 279. Auf dem Foto (Bleier) sieht man Frau Dr. Schoske, Direktorin des Ägyptischen Museums München, die dem Stadtkämmerer von Ichenhausen, Herrn Wilhelm Schuster eines der beiden neuen Ausstellungsstücke und Leihgaben des Ägyptischen Museums München erläutert.


 







Winteröffnung für Zweigmuseum Schloß Seefeld beschlossen - 23. November 2004

Ab sofort ist das Zweigmuseum des Ägyptischen Museums im Schloß Seefeld (Landkreis Starnberg) auch über den Winter geöffnet, und zwar jeweils an den Wochenenden Samstag und Sonntag von 10-17 Uhr. An jedem Sonntag wird um 14.30 Uhr eine kostenlose Führung für Familien angeboten. (27.11.2004 bis 16.01.2005)


Darüber hinaus können Schulklassen auf Voranmeldung an jedem Wochentag Führungen buchen (unter der Nummer 08152-78718).

Diese neuen Öffnungszeiten gelten bis einschließlich 16. Januar 2005, dann wird im Museum umgebaut und eine neue Ausstellung eingerichtet.

Eigentlich hatte das Museum am 14. November seine Pforten für dieses Jahr geschlossen. Doch wegen zahlreicher Anfragen aus dem Besucherkreis hatte es schon seit längerem Bestrebungen gegeben, das Museum über den Winter zumindest an Wochenenden offen zu halten.

Nun haben die Gemeinde Seefeld und der Landkreis Starnberg, als Träger des Museums zuständig für die Finanzen, grünes Licht gegeben – zunächst für diese Saison. Ist der Probelauf erfolgreich, könnte daraus eine ständige Einrichtung werden, was eine deutliche Aufwertung des Museumsstandortes Seefeld wäre.

(Foto: Holger Schulten)







Winterschlaf für Obelisken - 11. November 2004

Pünktlich mit dem ersten Schnee wird der römische Obelisk im Hofgarten vor dem Ägyptischen Museum für die Winterzeit eingepackt. Wie die Münchner Brunnen und manche Denkmäler erhält er alljährlich seine Holzummantelung, um ihn vor den Einflüssen des hiesigen Winterwetters zu schützen.


 

(Fotos: Marianne Franke)







Neue Informations-Stele für das Ägyptische Museum - November 2004

Im vergangenen Jahr hatte die Bayerische Schlösserverwaltung begonnen, die Münchner Residenz mit einem neuen Informationssystem für Besucher auszustatten. In neuem Design wurden schlanke Informationsstelen neben den Zugängen zu öffentlich zugänglichen Einrichtungen errichtet.

 

Diese Stele weist nun vom Kaiserhof den Weg ins Ägyptische Museum und gibt neben den Öffnungszeiten auch – zweisprachig – Informationen zur Dauerausstellung. Mögen sie ihren Zweck erfüllen und noch mehr Passanten zu einem Besuch des Museums verlocken!

(Fotos: Marianne Franke)








Halloween in Schloss Seefeld - 30. Oktober 2004

Eine Schar von kleinen Hexen, Teufeln, Gespenstern und Zauberern machte sich
in der Dämmerung auf in die verwinkelten Gänge und Räume von Schloß Seefeld,
in dem die Zweigstelle des Ägyptischen Museums München untergebracht ist.
Auf dem Programm stand eine Taschenlampen-Führung, für die die aktuelle
Ausstellung "Im Schatten der Pyramiden" besonders geeignet ist.

 

(Foto: Stefan A. Schuhbauer)

Und so tauchten nacheinander Statuen aus der Dunkelheit auf, wurden
Alabasterschalen und Tonkrüge, einst als Grabbeigaben verwendet, in den
Strahlen der Lampen sichtbar. Anschließend ging es in die Kopie einer
buntbemalten Grabkammer, wo ein altägyptisches Märchen vorgetragen wurde -
stilecht auf einer Papyrusrolle aufgeschrieben.

Die Veranstaltung fand soviel Interesse, daß nacheinander drei Führungen
stattfinden konnten. Anschließend sollte die Prämierung des schönsten
Kostüms erfolgen - auch viele Erwachsene waren in Kostüm und Maske gekommen
- doch da sich nahezu alle große Mühe gegeben hatten, gab es für alle Kinder
ein kleines Geschenk und Süßigkeiten, gespendet von der Gemeinde Seefeld.


Zum Abschluß gab es eine Überraschung: Im Schloßhof wartete eine
Feuertänzerin mit ihren Trommlern auf die Museumsgäste. Mit blaufunkelnden
Feuerrädern und schwirrenden Flammenkugeln verzauberte sie Klein und Groß
gleichermaßen - Höhepunkt einer geglückten Veranstaltung!







Führung für AZ-Leser durch die Sonderausstellung "Himmelsaufstieg und Höllenfahrt" - 26. November 2004

Attraktives Altägypten:
In wenigen Minuten waren am Nachmittag des 26. Oktober die 25 Plätze einer Exklusivführung durch die aktuelle Ausstellung vergeben, um die man sich telefonisch bewerben konnte. An diesem Tag hatte die Münchner Abendzeitung im Rahmen ihrer Serie „Wir zeigen Ihnen München“ das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst mit seiner Sonderausstellung „Himmelsaufstieg und Höllenfahrt – Das altägyptische Totenbuch“ vorgestellt. In Ergänzung dazu gab es das Gewinnspiel zur Führung, um die sich mehr als 250 Anrufer in zwei Stunden bemüht hatten – nicht gerechnet diejenigen, die gar nicht erst durchkamen.

 

(Foto: Marianne Franke)

Und alle 25 Gewinner standen zwei Tage später - am 28. Oktober - am Obelisken vor dem Museum und wurden von der Museumsdirektorin Dr. Sylvia Schoske begrüßt. Nach dem „Gruppenbild mit Dame“ vor der Sargmaske der Königin Sat-djehutj begann die Einführung in die Ausstellung, anschließend konnten sich die Teilnehmer mit der Audio-Führung noch individuell den Papyri, Reliefs, Särgen und Mumienmasken widmen. Nicht wenige nutzten dazu die Öffnungszeit bis zum Ende - Beispiel einer geglückten Kooperation zwischen Zeitung und Museum!

 







100 000. Besucher im Zweigmuseum des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst auf Schloß Seefeld/Kreis Starnberg - 25. Oktober 2004

Am 25. Oktober wurde im Schlossmuseum Seefeld der 100 000. Besucher seit Eröffnung des Museums erwartet.

Da sich für diesen Vormittag mehrere Schulklassen für eine Führung angemeldet hatten, war der Jubiläumsgast ein Schüler, bzw. eine Schülerin: 32 junge Damen aus der Mädchen-Realschule in Dießen wurden gemeinsam begrüßt. Die ganze Klasse, die mit ihrem Geschichtslehrer gekommen war, erhielt eine kostenlose Führung, jede Schülerin eine Karte des Alten Ägypten und dann durften sich die Mädchen noch Plakate für ihr Klassenzimmer aussuchen.

 

(Foto: Patricia Rex)







Wettbewerb für den Neubau der Hochschule für Fernsehen und Film und die städtebauliche Rahmenplanung des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst entschieden - 18. Oktober 2004

Am 18. Oktober präsentierte das Preisgericht die besten Entwürfe für die Bebauung des Südost-Geländes auf dem Münchner Kunstareal. Hier sollen Neubauten für die Hochschule für Fernsehen und Film sowie das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst entstehen.

Modell Plan    

1. Preis: Architekturbüro Böhm (Köln)

Das Architekturbüro Böhm aus Köln hat den Wettbewerb für den Neubau der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) und für die städtebauliche Rahmenplanung zum Bau des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst für sich entschieden.

Die Jury unter Vorsitz des Münchener Architekturprofessors Uwe Kissler wählte den Entwurf des Büros Böhm aus 38 eingereichten Arbeiten für den ersten Wettbewerbspreis aus. "Eine städtebaulich überzeugende Lösung mit besonderem Charme für das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst" zeichne den gewählten Entwurf aus, erklärte Finanzminister Kurt Faltlhauser bei der Präsentation des Wettbewerbsergebnisses am Montag in München. „Unsere Hochschule für Film und Fernsehen hat einen exzellenten Ruf aufrecht zu erhalten“, hob Wissenschaftsminister Thomas Goppel bei der Bekanntgabe der Entscheidung hervor. „Mit dem Neubau erhält sie Arbeitsbedingungen, die ihrer nationalen und internationalen Bedeutung, aber auch ihrer großartigen Tradition entsprechen.“
Zugleich ist durch den Entwurf für das Gelände Arcis-/Gabelsbergerstraße eine angemessene Unterbringung des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst möglich.

2. Preis:
Architekten Maler Günster Fuchs (Stuttgart)

3. Preis:
Architekten Bez und Kock (Stuttgart)

4. Preis:
H4a Architekten (Stuttgart)








Lange Nacht der Müchner Museen - wieder ein buntes Programm im Ägyptischen Museum - 16. Oktober 2004

Auch bei der sechsten Langen Nacht der Müchner Museen am 16. Oktober 2004 empfing eine monumentale Büste in spezieller Beleuchtung die Besucher. In diesem Jahr war es Ramses der Große, eine Leihgabe des Ägyptischen Museums Berlin.

Besucherandrang in der Museumsnacht Besucherandrang in der Museumsnacht Besucher im Vierschäftesaal  


Den ca. 7.500 Besuchern des Museums wurden bis 24 Uhr laufend Kurzführungen durch die Dauerausstellung geboten mit den Themen: "Sesostris & Amenemhet - Das Goldene Zeitalter", "Hatschepsut & Senenmut - Aufstieg zur Weltmacht" sowie "Ramses & Bekenchons - Auf dem Gipfel der Macht". Für das leibliche Wohl gab es im "Vierschäftesaal" Getränke, Brotzeit und einen ägyptischen Bohneneintopf ("Fuhl").

Führung durch die Sonderausstellung "Himmelsaufstieg und Höllenfahrt" Führung durch die Sonderausstellung "Himmelsaufstieg und Höllenfahrt"    

Ausserdem bestand die Möglichkeit, im Rahmen von stündlichen Führungen (bis 0:30) einen ersten Eindruck von der Sonderausstellung "Himmelsaufstieg und Höllensturz. Das Totenbuch der Ägypter" zu bekommen. Mumiensärge und -masken, Grabbeigaben und Reliefs sind in dieser Ausstellung in einen direkten Dialog zu den Totenbüchern gestellt, die dem Verstorbenen die Unterwelt erläutern und ihn auf seinem Weg ins Jenseits begleiten sollten.

Gruppenbild mit Dr Sylvia Sckoske (rechts) und Ralf Gabriel (links)      

Beim Münchner Lokalsender Charivari hatten fünf Anrufer eine exklusive Führung um 20:00 Uhr durch die Sonderausstellung 'Himmelsaufstieg und Höllensturz." mit der Direktorin des Ägyptischen Museums Dr. Sylvia Schoske (rechts) gewonnen. Begrüßt wurden sie vom Organisator der 6. Langen Nacht der Münchner Museen, Ralf Gabriel (links).

(Fotos: Holger Schulten)







Zwei Memminger Hauptschulklassen zu Gast im Ägyptischen Museum München - 12. Oktober 2004

 

Die Museumstür öffnete sich am 12. Oktober für die zwei Hauptschulklassen aus Memmingen, die am 28. Juli als 20.000 Besucher in der Ausstellung des Ägyptischen Museums im Schulmuseum Ichenhausen begrüßt worden waren.
   
Memminger Schulklassen zu Gast im Museum ...und los geht's unter Führung von Markus Wagner ...
Memminger Schulklassen zu Gast im Museum   ... sowie unter der Regie von Ilona Bacher, der Museumspädagogin.
Memminger Schulklassen zu Gast im Museum   ... die Grundlagen werden an der Ägypten-Karte gelegt ...
Memminger Schulklassen zu Gast im Museum   ... dann geht es weiter zur Rekonstruktion eines Frühzeitgrabes mit Funden aus der Münchner Ostdelta-Grabung ...
Memminger Schulklassen zu Gast im Museum   ... und weiter zu einer über 4000 Jahre alten ´Familiengruppe aus der Pyramidenzeit ...
Memminger Schulklassen zu Gast im Museum   ... sowie zum Modell einer Rinderherde, die ursprünglich aus einem Grab stammt.
Memminger Schulklassen zu Gast im Museum   Derweil bestaunt die andere Klasse die überlebensgroße vergoldete Sargmaske einer Königin ...
Memminger Schulklassen zu Gast im Museum   ... läßt sich das altägyptische Totenbuch erklären ...
Memminger Schulklassen zu Gast im Museum   ... und beendet den Rundgang bei den buntdekorierten Särgen.
     

Wir haben uns gefreut, dass die Memminger Schüler mit ihren Lehrern den Gutschein für die Fahrt nach München mit Führung durchs Museum so rasch eingelöst haben – und dass es nun an der Bismarckschule in Memmingen so viele Experten für das Alte Ägypten gibt.

(Fotos: Marianne Franke)







Eröffnung der Sonderausstellung "Himmelsaufstieg und Höllenfahrt. Das Altägyptische Totenbuch" - 24. September 2004

Am Freitag, den 24. September wurde durch Dr. Thomas Goppel - Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst - die Sonderausstellung "Himmelsaufstieg und Höllenfahrt. Das Altägyptische Totenbuch" in der Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz feierlich eröffnet.


Nach einer Begrüßung durch Frau Dr. Sylvia Schoske - leitende Direktorin des Staatlichen Museums für Ägyptische Kunst München - und einem Grußwort von Prof. Dr. Dietrich Wildung - Direktor des Ägyptischen Museums und der Papyrussammlung Berlin -, führte Dr. Alfred Grimm - stellvertretender Direktor des Staatlichen Museums für Ägyptische Kunst München - in die Thematik der Sonderausstellung ein. Im Rahmen dieser Einführung las der Schauspieler Fabian von Klitzing mehrere Sprüche aus dem Totenbuch der Ägypter.

 

Für ein stimmungsvolle musikalische Umrahmung mit Werken von Haydn und Mozart sorgten die Mitglieder des Münchner Kammerorchesters Andrea Schumacher an der Violine, Romuald Kozik an Violine und Viola sowie Veronika Pápai am Kontrabaß.

   


Anschließend begaben sich die über 600 Eröffnungsgäste zu den Räumen des Ägyptischen Museums, wo es neben einem Empfang die Möglichkeit einer ersten Besichtigung der Ausstellung gab.

(Fotos: Marianne Franke)







Neuer Service für Besucher - August 2004

Seit kurzem stehen für interessierte Besucher des Museums im Eingangsbereich bequeme Klappstühle bereit, die auf den Rundgang mitgenommen werden können.

Nachdem seit vergangenem Herbst erstmals auch Audio-Führungen für die Dauerausstellung zur Verfügung stehen, war immer wieder von Besucherseite der Wunsch nach mobilen Sitzgelegenheiten geäußert worden, um sich in Ruhe den Hörtexten widmen zu können.


Nun stehen in beiden Teilen des Museums jeweils 25 Stühle zum Mitnehmen bereit - ein Angebot, das gleich auf positive Resonanz gestoßen ist.

(Foto: Marianne Franke)







20 000. Gast in Hieroglyphen-Ausstellung - 28. Juli 2004

Mit Spannung waren die Besucherzahlen in den letzten Wochen verfolgt worden, und eine Hochrechnung hatte schließlich ergeben: Kurz vor den Sommerferien würde, nach einer Laufzeit von rund einem Jahr, die magische Zahl von 20 000. Besuchern im Schulmuseum Ichenhausen erreicht werden. Der 10 000. Besucher war im Januar eine Mutter mit ihren beiden kleinen Söhnen gewesen. Wen würde es diesmal treffen?

Schließlich stand der Tag fest: Am 28. Juli würde die Schallmauer der 20.000 Besucher, insgeheim der Wunschtraum von Ausstellungsmachern und Gemeinde für ein Jahr Laufzeit, durchbrochen werden. Und ein Blick in die Buchungsliste ergab: Für diesen Tag hatte die Hauptschule Memmingen zwei Klassen mit über 50 Schülern angemeldet. Schnell waren sich Gemeinde und Museum einig: Das passt prima, wir nehmen die ganze Schülergruppe und spendieren ihnen etwas Besonderes: eine Busfahrt von Memmingen ins Stammhaus nach München, eine Exkursion ins Ägyptische Museum mit Führung für beide Klassen. Bürgermeister Klement übernahm einen Teil der Kosten, der 3. Bürgermeister Franz Zenker, geschickterweise im Privatleben Busunternehmer, stellte seinen größten Bus zu Selbstkosten zur Verfügung, den Rest übernahm das Museum.

Günzburger Zeitung, 29.07.2004


Und so wartete an einem strahlenden Sommertag eine hochkarätige Delegation auf die (noch) ahnungslosen Memminger Schüler: 1. und 3. Bürgermeister samt Kämmerer Wilhelm Schuster, der Leiter des Schulmuseums, Schuldirektor Otto Imminger sowie Dr. Sylvia Schoske, Direktorin des Ägyptischen Museums München. Und als kurz nach 10 Uhr der Bus vorfuhr und 50 erwartungsvolle Schüler der Bismarckschule in Memmingen samt ihren Lehrern in Richtung Museum drängten, wurden sie gleich in Empfang genommen und zum Gruppenphoto vor den Sphingen im Museumshof geführt.

Die Aufregung war groß, die Lehrer glücklich, und auch die Schüler standen der unverhofften Option auf einen weiteren Ausflugstag durchaus positiv gegenüber. Gleich im Herbst, wenn Ägypten auf dem Lehrplan der (dann) 6. Klassen steht, wollen sie nach München kommen – wir freuen uns auf diesen Besuch!.