Panorama

Museum Ägyptischer Kunst München Aktuelle Termine Aktuelle Ausstellungen

Navigation überspringen und direkt zum Inhalt

Wunderwelt Mathematik

Heute und im Alten Ägypten

02. Juli 2016 bis 06. November 2016
Ägyptisches Museum,
80333 München, Gabelsbergerstr. 35

Mathematik erklärt die Welt, Mathematik ist schön, ist sinnlich - und läßt sich inspirieren, von Wolken, Bewegungen, der Natur. Dieses ganzheitliche Verständnis von Mathematik zu vermitteln, auch Spaß an ihr zu wecken, ist der Ansatz dieser Ausstellung, die von einem engagierten Mathematiklehrer auf der Grundlage jahrzehntelanger Erfahrung entwickelt wurde.

Nähere Infos finden Sie unter matheliebe.li.

  • Veranstaltungen zur Sonderausstellung

      • Do, 14.07 18:15 Uhr

        Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung "Wunderwelt Mathematik"
        Crystallos - Kristall
        Von den platonischen Körpern bis zur modernen Kristallografie

        Die Ebenmäßigkeit der Kristalle hat die Menschen schon immer fasziniert und zum Nachdenken angeregt. Bereits im sechsten Jahrhundert unterschieden die Pythagoräer Tetraeder, Hexaeder und Dodekaeder, was Platon dann zu den fünf Körpern ergänzte, die nach ihm die Platonischen Körper genannt werden.
        Er band sie in sein philosophisches System ein, indem er vier von ihnen den vier Elementen zuordnete: Feuer stand für das Tetraeder, Luft für das Oktaeder. Das Ikosaeder wurde mit Wasser assoziiert, das Hexaeder mit Erde. Das Dodekaeder ließ sich nach dieser Theorie mit dem von Aristoteles postulierten fünften Element Äther gleichsetzen.
        Die beschreibende Kristallografie des 18. und 19. Jahrhunderts entwickelte dann mehr und mehr komplizierte Systeme, um die Vielzahl der in der Natur vorkommenden Kristalle zu katalogisieren. Erst mit der Entdeckung der Röntgenstrahlung kam dann die Erkenntnis, dass die äußere Symmetrie Folge einer inneren symmetrischen Anordnung der Atome und Moleküle ist.

        Dr. Rupert Hochleitner, Museum Reich der Kristalle

        Teilnahme 4 €
      • Do, 11.08 18:15 Uhr

        Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung "Wunderwelt Mathematik"
        Perdix – wie die Mathematik ins Bild kam
        Ein Beispiel aus der Alten Pinakothek

        Jacopo de Barbari, Venezianer mit Verbindungen u. a. zu Albrecht Dürer, schuf 1504 ein rätselhaftes Stillleben. Handelt es sich bloß um die Darstellung einer etwas eigenwilligen Kombination aus Rebhuhn, Eisenhandschuhen und Armbrustbolzen? Geht es nur um Jagd und Adel? Mit Ovid erschließt sich ein humanistischer Gedankengang, der zu dem großen Mathematiker der Renaissance, Luca Pacioli führt.

        Jochen Meister M.A., Pinakotheken

        Teilnahme 4 €
      • Do, 15.09 18:15 Uhr

        Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung "Wunderwelt Mathematik"
        Null ist nicht gleich 0
        Ägyptologisches zu einer besonderen Zahl

        Die Zahl 0 ist bekanntlich eine besondere Zahl. Aber braucht man sie eigentlich, wenn man wie die alten Ägypter ein Zahlensystem ohne Positionsschreibweise benutzt? Oder reicht ein Wort für "nichts"? Wo hat Ägypten seinen mathematikhistorischen Platz innerhalb der Entwicklung der Null?

        Prof. Dr. Friedhelm Hoffmann, Institut für Ägyptologie

        Teilnahme 4 €
      • Do, 13.10 18:15 Uhr

        Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung "Wunderwelt Mathematik"
        Von Al-Chawârismi zum Algorithmus
        Mathematik am "Haus der Weisheit" in Bagdad

        Aus einer Oase unweit des Aralsees stammte Abu Dscha'afar Muhammad ibn Musa Al-Chawârismi, der den größten Teil seines Lebens (ca. 780-850) als Mathematiker an der legendären Akademie der Abbassidenkalifen, dem "Haus der Weisheit" in Bagdad, lehrte und forschte. Die Begriffe Algebra und Algorithmus sind auf ihn zurückzuführen und sind, ebenso wie seine Einführung der Null ins arabische Zahlensystem, exemplarisch geeignet daran zu erinnern, wie fundamental unsere europäisch-westliche Zivilisation auch auf islamischer Kultur- und Wissensvermittlung fußt.

        Prof. Dr. Stefan Wimmer, Bayrische Staatsbibliothek/Institut für Ägyptologie

        Teilnahme 4 €
An den Seitenanfang