Panorama sudanesische Landschaft mit Tempelruinen

Museum Ägyptischer Kunst München Projekte

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Projekt Naga

Logo Naga ist die südlichste Stadt des Königreichs von Meroë, des Nachbarn und mächtigen Rivalen des ptolemäischen und römischen Ägypten. Nordöstlich von Khartum, der Hauptstadt der Republik Sudan, weitab vom Nil in der Steppe gelegen, ist Naga seit seiner Blütezeit von 200 v. Chr. bis 250 n. Chr. unberührt geblieben; damit bietet das einen Quadratkilometer große Ruinenareal optimale Bedingungen für archäologische Feldforschung. Die Grabungen in Naga wurden, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert, 1995-2012 vom Ägyptischen Museum Berlin geleitet und sind seit 2013 ein Projekt des Ägyptischen Museums München.

Seit Herbst 2014 werden die Grabungen fortgesetzt, finanziert vom Qatar Sudan Archaeological Project, das für einen Zeitraum von 5 Jahren 38 archäologische Projekte im Sudan fördert.

Zur Webseite des Naga-Projektes

Naga-Dokumentation des Bayerischen Rundfunks

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In einem inklusiven Bildungsprojekt für Jugendliche beschäftigen wir uns mit der Frage: Was ist modern am Alten Ägypten?

Ganz schön viel! Zum Beispiel wird bei der jährlichen Oskar-Verleihung dem Preisträger eine altägyptische Figur übergeben. Die Weihnachtsgeschichte geht auf ein altägyptisches Königsdogma zurück und die christliche Figurengruppe der Heiligen Mutter mit Kind folgt einem altägyptischen Vorbild. Bier im Alten Ägypten? Stolze Löwen wie in Bayern? Die Liste ist schier unendlich.

Das Besondere an diesem Bildungsworkshop ist allerdings, dass neben dem Thema ein weiteres Anliegen des Museums im Vordergrund steht: der barrierefreie Zugang zur Sammlung in jedweder Hinsicht. Darum wird der Workshop in Kooperation mit Schulen durchgeführt, die inklusiv organisiert sind.

Die Ergebnisse des ersten Workshops mit einem P-Seminar der inklusiven Q11 des Gisela Gymnasiums in Schwabing wird demnächst als Mediaguide für Schwerhörige und alle anderen Jugendlichen im Museum zur Verfügung stehen. Und in den Pfingstferien werden wir mit blinden Jugendlichen die Sammlung aus deren Perspektive “betrachten”: Die Teilnehmer dürfen die Ausstellungsstücke anfassen und ihre Eindrücke in einem Audioguide beschreiben.

Ägypten entdecken...

Das nennen wir gelungene Inklusion! Das Alte Ägypten in modern zum Hören, Sehen und Lesen und anfassen. Gratulation an die Q11 des Gisela-Gymnasiums. Tolle Ideen wunderbar umgesetzt und ab sofort hier kostenloses ebook und bald für alle Besucher im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst auf dem Multimediaguide verfügbar!
ebook auf book2look.de

Zur Webseite von Mona Horncastle

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