Museum Ägyptischer Kunst München

Standort Weiden

Inhaltsbereich der Webseite

Das Internationale Keramik-Museum, 1990 im "Waldsassener Kasten" in Weiden eröffnet, nimmt eine Sonderstellung unter den Zweigmuseen des Freistaats Bayern ein: Unter der Federführung der Neuen Sammlung zeigen mehrere Münchner Museen insgesamt vier Abteilungen zum Thema Keramik, die Neue Sammlung selbst, das Völkerkundemuseum, die Archäologische Staatssammlung und das Ägyptische Museum

Das Gebäude

Waldsassener Kasten
Bedeutendste Barockbau der Stadt Weiden
'Der so genannte "Waldsassener Kasten", 1739 bis 1742 im Auftrag des Klosters Waldsassen mit vier Flügeln um einen Innenhof erbaut, beherhergt seit 1990 das Internationale Keramikmuseum und die Regionalbibliothek.'

Der so genannte "Waldsassener Kasten" gilt als der bedeutendste Barockbau der Stadt Weiden. Er wurde zwischen 1739 und 1742 im Auftrag des Klosters Waldsassen vom Baumeister Johann Jakob Philipp Nuttone errichtet. Das Bauwerk diente zur Verwaltung und Lagerung des Getreide-Abgaben an das Kloster Waldsassen, das seit 1217 umfangreichen Grundbesitz rund um Weiden besaß. Es war "Amtssitz" des Waldsassener "Kastners". Der "Kasten" entstand als Vierflügelbau mit zwei Stockwerken, Risaliten mit Schweifgiebeln und Bauschmuck aus Rustika sowie Pilastern bzw. Säulen "toskanischer" Ordnung.

Nach der Säkularisation wurde das Gebäude als Staatliches Forstamt, später als Landgericht und danach als Staatliche Fachoberschule genutzt. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde an das Hauptgebäude im Westen ein zusätzlicher Flügel angebaut. Mitte der 1980er Jahre wurde der Bau aufwändig restauriert und beherbergt heute neben dem Internationalen Keramikmuseum auch die Regionalbibliothek.

Die Stadt Weiden - geprägt von der seit dem 19. Jahrhundert ansässigen Porzellanindustrie - eröffnete im "Waldsassener Kasten" im April 1990 das Internationale Keramikmuseum, ein Zweigmuseum der Neuen Sammlung, München. Auf rund 1000 Quadratmetern wird - in der östlichen Hälfte des Baues - eine Mischung aus Dauer- und Wechselausstellungen geboten, mit Keramikobjekten aus sechs bayerischen Staatsmuseen sowie mit Exponaten aus der heimischen Porzellanindustrie.

Ausstellungen in Weiden

Ausstellung im Keramikmuseum Weiden
Ausstellungen mehrerer Museen
'Das Internationale Keramikmuseum, 1990 im “Waldsassener Kasten” in Weiden eröffnet, nimmt eine Sonderstellung unterden Zweigmuseen des Freistaats Bayern ein: Unter der Federführung der Neuen Sammlung zeigten mehrere Münchner Museen insgesamt vier Abteilungen zum Thema Keramik: die Neue Sammlung selbst, das Völkerkundemuseum, die Archäologische Staatssammlung und das Ägyptische Museum.'

13.12.15 bis 29.05.16
Internationales Keramik-Museum
Weiden
Plakat der Ausstellung '2015 Pharaos Werkstatt'
Aus Pharaos Werkstatt

Bis 29. Mai 2016 verlängert!

Welche Gesteine verwendeten die Ägypter für ihre eindrucksvollen Statuen? Wie entstanden die feinen Leinenstoffe? Kannten die Ägypter die Töpferscheibe? Was ist eigentlich ägyptische Fayence? Welche Hölzer benutzte man für die Särge? Woher kam das Gold derPharaonen? Seit wann konnte man Glas herstellen? Wie wurde Metall verarbeitet? Die Antworten auf diese Fragen lassen sich in der aktuellen Sonderausstellung im Internationalen Keramikmuseum Weiden finden, die einen Blick hinter die Kulissen, in die Werk stätten der alten Ägypter, ermöglicht.

Beschreibung der Ausstellung "Aus Pharaos Werkstatt"
18.03.07 bis 20.02.11
Internationales Keramik-Museum
Weiden
Plakat der Ausstellung '2007/2011 Zwischen Ägypten und Afrika'
Zwischen Ägypten und Afrika
6000 Jahre Keramik aus dem antiken Sudan

Der Blick auf den antiken Sudan erweitert und verändert das traditionelle Bild der Geschichte des Niltals, das ganz vom Alten Ägypten geprägt ist. Nubien, das Gebiet zwischen dem 1. Katarakt im Norden und dem Zusammenfluß von Weißem und Blauen Nil im Süden – wo heute die moderne Hauptstadt des Landes, Khartoum, liegt, - stand stets im Schatten des Pharaonenreiches, von dem es in einigen Epochen beherrscht wurde. Ein wichtiger Grund hierfür ist sicher in der Schriftlosigkeit der nubischen Kulturen zu finden, die erst im 2. Jahrhundert v. Chr. eine eigene Schrift entwickelt haben; vorher verwendete man die ägyptischen Hieroglyphen.

Beschreibung der Ausstellung "Zwischen Ägypten und Afrika"

 

Gastobjekte des Ägyptischen Museums in Weiden

Frau Schoske präsentiert ein Gastobjekt
Zu Gast in Weiden
'In enger Zusammenarbeitet mit dem Internationalen Keramikmuseum bietet das Ägyptische Museum regelmäßig Veranstaltungen an: Vorträge, Führungen und dreimal im Jahr die Präsentation eines Gastobjektes, das die Bestände vor Ort ergänzt. '

Anfang 2011 hatte das Ägyptische Museum seinen Standort im Zweigmuseum Weiden im Hinblick auf den Neubau zwar aufgegeben, die Veranstaltungsreihe „Zu Gast in Weiden", bei der seit vielen Jahren ein besonderes Objekt im Rahmen einer Sonntagsmatinee mit einem Vortrag präsentiert und anschließend in einer Sondervitrine ausgestellt wird, wird jedoch beibehalten und findet nach wie vor lebhaftes Interesse bei einem treuen Besucherkreis.

Momentan gibt es kein Gastobjekt

Auf nach Altägypten! Off to Egypt!