Panorama

Museum Ägyptischer Kunst München Willkommen im Ägyptischen Museum München!

Navigation überspringen und direkt zum Inhalt
Obwohl das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst nicht zu den ganz Großen in seinem Bereich zählt, verfügt es - gemessen an seiner Größe - über eine der qualitätvollsten Sammlungen überhaupt und ist international ein gefragter Leihgeber. Viele der ausgestellten Objekte, vor allem im Bereich der Rundplastik, sind Kunstwerke von Weltrang.

Die Kompaktheit der Ausstellung ermöglicht es dem Besucher, in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen einen Überblick über 5000 Jahre Kunst und Kultur des alten Ägypten zu erhalten - eindrücklicher als in manchem der ganz großen und daher unübersichtlichen Museen.

Öffnungszeiten

Montags geschlossen
(außer Oster- und Pfingstmontag)
Dienstag 10 - 20 Uhr
Mittwoch - Sonntag 10 - 18 Uhr

Öffnung an Feiertagen

Adresse

Gabelsbergerstr. 35, 80333 München
Informationen zur Lage

Barrierefreiheit

Das Museum ist komplett barrierefrei.

Gehbehinderte finden den Fahrstuhl hinter der Portalwand, über Arcis- und Gabelsbergerstraße zu erreichen.

Eintrittspreise

Eintrittspreise
Zielgruppe Preise Mobile Guide
Erwachsene 7.- € inkl.
Ermäßigt 5.- € inkl.
Sonntags 1.- € 1.- €
Kinder bis 18 Jahre frei 1.- €

Museumsshop

Bitte besuchen Sie auch unseren Museumsshop im Museums-Foyer oder den Online-Shop der Buchhandlung Avicenna im Internet.

Newsletter

Unser Newsletter informiert Sie jeden Monat über Veranstaltungen und Neuigkeiten in unserem Haus.

Newsletter zum Probelesen (10/2014)
Newsletter-Anmeldung

Die kommenden 3 Veranstaltungen

    • So, 31.05 11:00 Uhr
      Vortrag

      Vortragsreihe "Im Blickpunkt" - Neuerwerbungen
      Aus einer Werkstatt in Naukratis
      Das Bildhauermodell eines Kouros


      Der Torso zeigt in der Vorderansicht eine unbekleidete männliche Figur vom Halsansatz bis zur Mitte der Oberschenkel. Die Arme und zur Faust geballten Hände liegen seitlich am Körper an. Den Schulterabschluss bildet eine horizontale Fläche, die Oberschenkel enden oberhalb der Knie in einem schräg verlaufenden Bruch, das linke Bein ist nach vorn gestellt Die Rückseite der Figur ist nicht plastisch ausgeformt, sondern zeigt eine unstrukturierte glatte Fläche. Den Übergang von der plastischen Vorderseite zur glatten Rückseite bildet an den Armen ein scharfer Grat, der als Gussnaht entstand, als der Gips in die Negativform der Vorderseite der dreidimensionalen Figur gefüllt und das überschüssige Material flach abgezogen wurde: Das Interesse des Künstlers galt dem Statuentypus, nicht der Gestaltung des Kopfes. Die Nacktheit des Körpers ist ein Charakteristikum der griechischen Plastik, der streng frontale Aufbau des Torsos in Schrittstellung zeigt die Strukturelemente der ägyptischen Skulptur.
      Beide Aspekte verbinden sich in rundplastischen Werken der ägyptischen Spätzeit, als griechische Bildhauer sich in der Stadt Naukratis im westlichen Nildelta niederlassen, die im 7. Jhdt. als griechische Kolonie gegründet worden war. Von hier aus werden Import und Export zwischen Griechenland und Ägypten abgewickelt; die Stadt wird auch zum Zentrum eines Kulturaustausches, über den ägyptische Prototypen der Rundplastik in den östlichen Mittelmeerraum gelangen: Die Entwicklung der griechischen menschlichen Skulptur erhielt so einen wesentlichen Impuls aus Ägypten.Kleinformatige Stand-Schreit-Figuren nackter Jünglinge (griechisch „Kouros") sind im 6. Jhdt. v.Chr. in Naukratis mehrfach belegt. Es kann vermutet werden, dass sie als Modell an die griechischen Künstler der Partnerstädte von Naukratis gesandt wurden. Aus dieser Zeit ist die Technik des Abgusses in Gips häufiger bezeugt; meist wurden nicht vollständige Statuen, sondern Teile wie Köpfe oder Torsi abgeformt, die dann als Bildhauermodell Verwendung fanden.
    • Di, 02.06 bis Mi, 03.06.2015 10:15 Uhr

      Pfingstferienaktion
      Junge Forscher im alten Ägypten - AUSGEBUCHT


      In einem dreitägigen Kurs lernst Du die altägyptische Kultur kennen – die Götter und Könige, die Schriftzeichen, das Alltagsleben. Unternimm mit uns eine spannende Reise in die Vergangenheit und fertige Dir dabei einen Reisebericht an!

      10:15 Uhr bis 12:30 Uhr
      ab 7 Jahren
      Kosten: 10 € (5 € mit Münchner Ferienpass)


    • Di, 02.06 20:00 Uhr

      Gamer Poetry Slam – Slammin the Games

      Sieben der besten Slam Poeten Münchens und ein Special Guest, mit zahlreichen Preisen dekoriert und gestählt durch eine Vielzahl von Dichterschlachten wenden sich nun einem ganz neuen Thema zu – Computerspiele.
      In diesem speziellen Poetry Slam lernt man eine ganz neue Seite der Slamstars der Stadr kennen: Wortgewaltig outen sie sich als leidenschaftliche Daddler, verraten ihre FIFA-Highscores, schwelgen in Kindheitserinnerungen mit ihrem Gameboy oder sehen das Computerspiel ganz generell als Metapher für das Leben.
      Mit ihren Geschichten, Gedichten, Spoken Word- oder Rap Texten versuchen sie das Publikum in Vorrunde und Finale für sich zu gewinnen und so als erster Sieger eines Poetry Slams im Ägyptischen Museum selbst Geschichte zu schreiben.

      Die Teilnehmer:

      Sven Kemmler: Kabarettist, Autor und Slammer. Aktuelles Programm: "Englischstunde" ab 19.5. in der Lach- und Schießgesellschaft, Moderator von "Blickpunkt Spot" im Vereinsheim, Halbfinalist der deutschsprachigen Meisterschaften 2014.

      Darryl Kiermeier: Münchens Slam-Jungstar und Bayerischer U20-Meister 2014. Stets in bunten Jogginghosen gewandet, kann man ihn nur als Allzweckwaffe bezeichnen - von lustigem Storytelling über klassische Spoken Word-Texten bis hin zu Rap Poetry reicht seine Bandbreite.

      Dominik Erhard: Bayerischer Meister 2013 sowie zweifacher Finalist der Deutschsprachigen Meisterschaften in der Kategorie U20, 2013 und 2014. 4. Platz des Bayernslams 2014 und mehrfacher Sieger des Substanz Poetry Slams.

      Alex Burkhard: Aktueller Münchner Stadtmeister, Ehemaliger sächsischer und hessischer Landesmeister, Mitglied der Münchner Leseshows "Westend ist Kiez", "Stadt, Land, Fluss" und "Die Stützen der Gesellschaft.

      Philipp Potthast: MC des Rap-Duos "Natürlich Blond", 2. Platz der Münchner Stadtmeisterschaft 2014, mehrfacher Sieger des Münchner U20-Slams in der SchauBurg und Vertreter des SchauBurg-Slams bei der Deutschsprachigen U20-Meisterschaft 2014.

      Fee: Sängerin und Slammerin, Deutschsprachige Meisterin in der Kategorie U20, 2013, Mitglied der Lesebühne "Die Stützen der Gesellschaft".

      Frank Klötgen: Sänger der Band "Marilyn's Army" und Performance Poet. Deutscher Box-Poetry Slam-Champion 2011, Deutschsprachiger Vizemeister in der Teamkonkurrenz 2005 mit "Agrar Berlin" und 3. Platz 2009 mit K u K, Mitglied der Berliner Lesebühne "Spree vom Weizen" und der Münchner Lesebühne "Die Stützen der Gesellschaft".

      Special Guest
      Mháire Stritter: Mháire machte sich als Games-Reporterin und Allzweckwaffe bei den altehrwürdigen Gaming-Magazinen "Buffed.de" und "PC Games" einen Namen. Inzwischen ist die freie Journalistin, übersetzt PC-Spiele und Rollenspielbücher und schreibt epische Abenteuer für "Das Schwarze Auge". 2014 holte sie - eher durch Zufall - den Titel "Most Heroic Empress of Really Epic Stories And Awesome Adventures" als finale Gewinnerin von "Let's Retell", der Nacht des Nacherzählten Spiels in Berlin.

      (Rest)-Karten zu 5 € an der Abendkasse im Museum ab 18 Uhr.

Zum Veranstaltungsprogramm

Archäologie der Zukunft - Games und Kunst

22.04.15 bis 02.08.15
Ägyptisches Museum
München

Bis 2. August verlängert!

Im Rahmen des Festivals „KÜNSTLER MACHEN KINO – Filmpremieren, Ausstellungen und Videogames“ wird im Ägyptischen Museum die Ausstellung „Archäologie der Zukunft – Games und Kunst“ mit einer Reihe von künstlerischen Video-Spielen gezeigt. Während in den USA Games bereits Eingang in die ersten Museen gefunden haben, ist die künstlerische Bewertung von Videospielen in Europa bis auf vereinzelte Institutionen wie das ZKM in Karlsruhe noch weitgehend ein Tabu – hier betritt die Ausstellung also Neuland.

Weitere Informationen zur Ausstellung "Archäologie der Zukunft - Games und Kunst"
An den Seitenanfang